Donnerstag, 22. September 2011

3 am Donnerstag...

Von der lieben Kirstin ...

1. Was hast du als Kind am liebsten gemacht? Was heute?
 
Verstecken gespielt, Höhlen gebaut, auf Bäume und Torwege geklettert.... Ja, das mache ich auch alles heute noch gerne, so dass mein Mann manchmal die Frage stellt, wer eigentlich das grössere Kind ist ;)
 
2. Wovor hattest du als Kind Angst? Hast du davor heute noch Angst?
 
Vor dem ZAHNARZT!!!! Und das ist leider so geblieben...

3. Musstest du als Kind im Haushalt helfen? Was genau?
Was hat dir Spaß gemacht und was nicht?
 
Als Kind musste ich Abwaschen, einkaufen, Müll runter bringen, Staub wischen... Spaß hat mir davon nur das Einkaufen gemacht und auch das ist so geblieben... ;-P

Und jetzt geht es auf zu einem neuen terminbeladenen Tag im Büro... Hoffentlich kommt das Wochenende möglichst schnell...

Montag, 19. September 2011

Herbst...

... in der Natur... und nun auch ein wenig hier bei uns zu Hause...

... die ersten Kastanien und und die erste Beerendeko wurde gesammelt... der erste Kürbis eingekocht...



das erste Kürbisrisotto kredenzt...und ich habe Verlangen danach, dass nun doch die Heizung wieder eingeschalten werden sollte und werde morgen wohl einen Abstecher ins Bauhaus machen, um etwas Bioethanol für unseren kleinen Kamin zu erwerben ;)

Erschreckend früh wird es schon wieder dunkel... und das Kind schmiedet bereits Pläne für Weihnachten... meine Urlaubstage für die Weihnachtszeit sind auch bereits eingereicht... das erste Mal in 17 Jahren werde ich nun zwischen den Jahren komplett frei haben...

Und auch das Regenwetter gestern passt zu meiner Stimmung... es fühlt sich gut an, sich zu Hause einzuigeln... die Wärme und Geborgenheit der Familie zu spüren... gerade jetzt... in einer Zeit, wo oft so trübe Gedanken und Traurigkeit in mir sind... meine Freundin ist seit über drei Wochen im Krankenhaus... und meine Gedanken weilen jeden Tag ein Stück bei ihr... und mal wieder die Erkenntnis, dass ein unerwarteter Schicksalsschlag jederzeit über uns hereinbrechen kann... um so wichtiger sind die Kleinigkeiten in unserem Leben... das Wahrnehmen all dieser AUGENBLICKE... die sonst oftmals nur an uns vorüberziehen...

So haben wir gestern auch einen Regenspaziergang unternommen... und viele Kleinigkeiten auf unserem Weg im Bild festgehalten...


Nun hoffe ich, dass die Sonnenstrahlen am Beginn dieser Woche auch für meine Freundin viele positive Genesungsschritte mit sich bringen....

Sonntag, 18. September 2011

Rainy Sunday Morning...

... heute ist es hier grau in grau... Dauerregen... 16 Grad... der Herbst kommt mit großen Schritten...

Und meine beiden Männer haben gerade ihr neues Spielzeug aufgebaut...


Vor Jahren haben wir unsere Wii verkauft, da wir fast nie mit gespielt haben... Benny war noch zu klein und wir hatten keine Zeit.... gestern haben wir die Wii von Freunden abgekauft, bei denen das Ding auch nur rum stand... ;)

Jetzt wird hier das Wohnzimmer zur Bowlingbahn und zum Baseball-Field verwandelt... und ich gehe jetzt meinen Kürbis einkochen...

Hoffentlich habt Ihr besseres Wetter als das hier der Fall ist...

Freitag, 16. September 2011

Nordische Gefilde...

... ab Mittwoch ging es für mich in nördliche Gefilde... nach Hamburg... wo ich jahrelang schon nicht mehr gewesen bin...

Wir hatten dort eine Tagung und leider, wie das immer so ist, gab es nur sehr wenig Zeit die Stadt zu erkunden... und leider hatte ich auch in meiner Tasche keinen Platz mehr für meine Spiegelreflex und so musste meine kleine Taschenkamera herhalten...

Und wieder habe ich festgestellt, dass Hamburg genau meine Stadt ist... eine Stadt, in der mich auf Anhieb heimisch fühle...ich habe von 1989 bis 1992 bei einer Hamburger Versicherunsgesellschaft gelernt und war daher zu vielen Schulungen dort... schon damals gefiel mir die Stadt ausgesprochen gut!

Nach 9 Stunden Sitzen im Konferenzraum bleib dann abends nur der Schnelldurchlauf für einen Teil der Stadt... wir waren in der...

und im Speicherstadtmuseum...

Aus Wikipedia: Die Lagerhäuser (Speicher) in neugotischer Backsteinarchitektur haben jeweils auf der einen Seite Anbindung ans Wasser (Fleet) und auf der anderen Seite an die Straße. Gelagert wurde Stückgut und vor allem Kaffee, Tee und Gewürze auf fünf „Böden“ (Stockwerke) übereinander und über eine eigene jeweils am Hausgiebel montierte Seilwinde erreichbar. In den Lagerhäusern, die meistens unbeheizt waren und Holzfußboden hatten, herrschten relativ gleichmäßige klimatische Lagerbedingungen.

Aufgrund der doch sehr einzigartig oppulenten Architektur für Speicher- und Lagerhallen wurde nun der Antrag zur Aufnahme der alten Speicherstadt in das Weltkulturerbe gestellt ... Bin gespannt ob das klappt, da mittlerweile auch schon sehr viel baulich verändert wurde...

Fasziniert hat mich auch der Bau der Elbphilharmonie...


und vor allem auch die Kosten für dieses Bauvorhaben... erschreckend, in welcher astronomischen Höhe hier Gelder verschlungen wurden... (ich glaube etwas über 70 Millionen war geplant und mittlerweile belaufen sich die Kosten auf knapp unter 500 Millionen...) Jetzt haben sie festgestellt, dass sie bei den Fenstern die Vorrichtungen für die Fensterreiniger vergessen haben... nun mussten wohl alle Fenster wieder ausgebaut werden.... der Betrag hierfür war auch im zweistelligen Millionenbereich angesiedelt...

Dann ging es noch Richtung Landungsbrücken...


und wir haben einen der Abende auf dem Museumsschiff Cap San Diego ausklingen lassen...

Ich sage Euch... die letzten drei Tage habe ich mich an Fisch und Räucherfisch schier überfressen ;)

Und ich freue mich wieder hier zu sein.... mit hoffentlich mehr Nachtschlaf als in den vergangenen drei Tagen bzw. Nächten...

Donnerstag, 1. September 2011

10. Geburtstag und Schulprojekt Stammbaum...

Beides gehört zusammen, verbindet sich...

Heute hätte Celia unser Himmelssternchen ihren 10. Geburtstag gefeiert... ein besonderer Tag, ein Meilenstein... 10 Jahre ist es her, dass ich 5 Stunden nach der Geburt in diesen Alptraum gefallen bin... 10 Jahre in denen wir gelernt haben mit der Trauer zu leben... 10 Jahre, wo uns der Gedanke an Celia jeden Tag ein Stück begleitet... Und doch war dieser Geburtstag geprägt von so viel Frieden... die Sonne schien warm, ein leichter Windzug ging... und Benny hatte darauf bestanden, dass wir unbedingt für Celia einen Kuchen backen müssten... und so haben wir heute an Celia´s Garten Kaffee getrunken...

Die Trauer ist nicht mehr schrecklich und überwältigend... sie ist ganz leise geworden und hinterlässt doch oftmals einen heftigen Stich... so wie neulich, als Benny mich fragte, ob ich Celia denn nicht zurückholen kann, er hätte sooo gerne eine ältere Schwester...

Und immer wenn ich sehe wie sich die Windräder auf den vielen kleinen Gärten fast gleichzeitig drehen, so fühlt es sich an, als würden all diese Kinderseelen gemeinschaftlich diese Windräder anstupsen... dieses Drehen der Windräter hat mir immer ein kleines Stück Frieden gegeben... Zuversicht darauf, dass es auch nach Tod nicht zu Ende ist...

Für Benny gehört Celia zu unserer Familie und zu unserem Leben... wir haben heute mehrfach Happy Birthday gesungen und er hat mit ihr (Celia´s Wind) gemeinsam die Geburstagskerzen ausgeblasen... Es kam dann noch eine andere Mutter mit Kind, die ebenfalls etwas vom Geburtstagskuchen abbekamen...


Aber wie geht man damit im (all)täglichen Leben um... die Frage "Ist denn Benny das einzige Kind" stimmt mich immer nachdenklich... meine Antwort fällt unterschiedlich aus... je nachdem wie Nahe ich dem Menschen gegenüber stehe...

Am Dienstag kam Benny mit der Aufgabe nach Hause, Bilder der Familie für einen Family-Tree zusammenzustellen, der dann in der Schule erstellt werden soll... neben den Katzen und den Fischen soll natürlich auch Celia dort mit rauf... er wollte eigentlich das Bild von ihr mitnehmen, welches auf meinem Schreibtisch steht, aber das wollte ich nicht... denn da war sie schon gestorben ... wir haben uns nun auf den Kompromiß geeinigt, dass ich ihm ein kleines Bild von Celias Grabstein ausgedruckt habe, welches er aufkleben will... Für ihn ist es so selbstverständlich...

In Tagen wie diesen ist das "Was wäre wenn..." wieder allgegenwärtig... und der 1. September leitet für mich auch immer den gefühlten Herbst ein... die Zeit des Nachdenkens, des leisen Abschiednehmens, des Sich-Besinnens auf die wirklich wichtigen Dinge im Leben... dieses Jahr in einem ganz besonderen Maße...

Nachdenkliche Grüße



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